Crypto Explorer Pro
Der Crypto Explorer Pro ordnet eine Zeichenfolge einer möglichen Blockchain zu. Für gültige Bitcoin-Adressen zeigt er öffentliche Hauptbuchdaten und lässt den Coin-Strom über ausgewählte Gegenadressen schrittweise weiterverfolgen.
Was lässt sich untersuchen?
- Adressformat, mögliche Blockchain und unterstützte Prüfsummen
- Bestätigten Saldo, offene Veränderung sowie historische Ein- und Ausgänge
- Transaktionen mit Block, UTC-Zeit, Gebühr und Nettofluss
- Coin-Strom als Flussdiagramm, Zeitachse, radiale Karte oder Gravitationsgraph
- Gezielte Mehrstufen-Erweiterung nach Eingängen, Ausgängen oder beiden Richtungen
- Kürzeste belegte Pfade, stark verknüpfte Knoten, Markierungen und ausgeblendete Nebenspuren
- Filter nach Richtung, Mindestbetrag, Bestätigung und Transaktionszahl
- Offene Exporte als JSON und GraphML sowie optionale externe Explorer
Was kann man herausfinden?
- Ob eine Adresse formal plausibel oder fehlerhaft ist
- Welche öffentlichen Transaktionen und Beträge mit der Adresse verbunden sind
- Von welchen sichtbaren Adressen Werte in eine Transaktion flossen und an welche Ausgänge sie weitergingen
- Wie sich eine belegte Spur über mehrere geladene Transaktionen fortsetzt
- Welche Knoten im geladenen Ausschnitt besonders viele Verbindungen haben
- Wo Wechselgeld, Sammeltransaktionen oder unbestätigte Vorgänge eine vorsichtige Interpretation verlangen
Beispiel aus der journalistischen Arbeit
Eine Bitcoin-Adresse aus einer Erpressermail wird formal geprüft. Ein Forensiker erweitert eine auffällige Gegenadresse gezielt, wechselt in den Gravitationsmodus und markiert einen belegten Pfad. Die Darstellung dokumentiert UTXO-Beziehungen; wem die Adressen gehören, ist damit weiterhin nicht bewiesen.
Was beweist das Ergebnis nicht?
- Eine gültige Adresse verrät nicht automatisch ihren Eigentümer.
- Blockchain-Analysen liefern Indizien und Transaktionsbeziehungen, keine sichere Personenidentität.
- Das Werkzeug signiert keine Transaktion und benötigt keinen privaten Schlüssel.
Belege und Datenschutz
Protokolliert werden nur tatsächlich verwendete Werkzeuge und deren Eingaben. Ergebnisse, Quellen, Zeitpunkte, Hashwerte und eingebettete Belege bleiben nachvollziehbar zugeordnet. Externe Dienste werden nur dort kontaktiert, wo das Werkzeug dies ausdrücklich ausweist.